Über mich

Mein Anliegen beim Schreiben ist es, innere Räume zu öffnen, Bilder entstehen zu lassen und zu berühren.

In einem kleinen Dorf im nördlichen Schwarzwald bin ich aufgewachsen. Die Sommer meiner Kindheit verbrachte ich auf den Zwetschgen- und Kirschbäumen meiner Eltern und die Winter zwischen Stapeln von Büchern, die ich mir in der katholischen Pfarrbücherei auslieh. So war beides von Anfang an da: Die Liebe zur Natur und das Versinken in der Welt der Geschichten und der Literatur.

Jahre später nach einer Radreise durch den Südwesten der USA verfasste ich einen Reisebericht, der in einer Zeitschrift abgedruckt wurde. Dies war mein persönlicher Startschuss. Ich wurde von der nur Lesenden auch zur Schreibenden.
Es folgten viele Jahre des prosaischen Schreibens. Ich nahm an Schreibseminaren gefördert vom Schriftstellerverband Baden-Württemberg teil und lernte die Heldenreise nach Joseph Campbell, den Dreiakter, die klassische Dramaturgie der Erzählung, die Bedeutung der Wendepunkte, des Konfliktes usw. kennen.
Ich schrieb meinen ersten Roman “Wie eine weiße Calla”, der von einer Nonne handelte. Zwischendurch verfasste ich Kurzgeschichten, die in verschiedenen Anthologien und Zeitschriften abgedruckt wurden.

Auch das szenische, bildhafte Schreiben interessierte mich. Ich besuchte die ZDF&ARD- Medienakademie, erhielt Förderungen von der Film- und Mediengesellschaft in Stuttgart. Wieder standen die Figuren (need und must) im Mittelpunkt.
In Berlin auf der Masterschool für TV absolvierte ich eine Ausbildung zur Drehbuchautorin.(Drehbuch für Film und TV)
Eine Sammlung kurzer Geschichten erschien im Drey-Verlag in Gutach. In “Josefines Erbe” wird von dörflichen Ereignissen und Kindheitserlebnissen erzählt.

Ein weiterer Roman fand im Selfpublishing den Weg in die Öffentlichkeit: “Ein Schloss für Mara”.
Die Handlung spielt in Freiburg, im Sommer.Er ist eine Liebesgeschichte und Entwicklungsroman in einem.
In der längeren Erzählung “Schatten über lichten Tagen” befasste ich mich mit dem biographischen Schreiben und dokumentierte die dramatischen Erlebnisse einer damals jugendlichen Frau vor Beginn des zweiten Weltkrieges.
“Mein Dorf in Berlin”, auch eine längere Erzählung beschäftigt sich mit Berlin, den Gefühlen wie Fremdheit, Heimatlosigkeit und Einsamkeit in einer Großstadt.
Ein weiteres Projekt war das Drehbuch “Der gefrorene See”, ein Psychodrama, das im Schwarzwald spielt.
In einem deutschen Roadmovie mit dem Titel: “Die Nacht der Sternschnuppen”, reisen mehrere Leute durch Deutschland, alle auf dem Weg nach Berlin. Ein Sommermärchen. Den Stoff verarbeitete ich unter dem selben Titel zu einem Roman.

In den letzten Jahren verfasste ich vorallem Kurztexte und bot Seminare für Kreatives Schreiben an.

Seit mehreren Jahren bin ich Mitglied im Schriftstellerverband Baden-Württemberg, im Literaturverein Südwest, sowie im Bundesverband junger Autoren.